Gepflegte Hände und Fingernägel sind ein Muss, wenn es um ein positives Erscheinungsbild im Privat- und Arbeitsleben geht. Die Hände regelmäßig einzucremen pflegt bis zu einem gewissen Grad, reicht aber nicht immer aus. Ist dies der Fall, heißt es, sich nach professioneller Hilfe umzusehen oder  sich Pflege-Utensilien zu besorgen und Informationen zu sammeln.

Die klassische Maniküre, die sich durchaus auch selbst durchführen lässt, beinhaltet folgende Schritte: Ein fünfminütiges Handbad in lauwarmem Wasser, dem nach Bedarf pflegende Substanzen zugesetzt werden, gefolgt vom Schneiden oder Knipsen der Fingernägel und anschließendem Feilen. Danach folgt das vorsichtige(!) Entfernen schadhafter Nagelhaut bzw. das Zurückschieben derselben, und schliesslich die Nagelpflege z.B. durch einölen, lackieren oder polieren. Zum Schluss werden die Hände mit Creme oder Lotion eingerieben. Bei allem, was darüber hinaus geht, ist es nicht verkehrt, sich in die Hände von Profis zu begeben. Ein unsachgemäße Behandelung der Nagelhaut zum Beispiel kann zu Wucherungen oder Entzündungen führen. Auch das Entfernen der Hornhaut sollte, besonders bei empfindlicher Haut oder bei entsprechenden Erkrankungen, besser vom Fachpersonal vorgenommen werden.

Der Nagelpflege gilt bei der Maniküre ein ganz besonderes Augenmerk. Nicht jeder wird diese Disziplin allein bewältigen können oder wollen und zieht den Besuch eines Schönheitssalons oder Nagelstudios. Die Anzahl professioneller Anbieter mittlerweile so hoch, das niemand Probleme haben sollte, in dem vielfältigen Angebot etwas passendes zu finden. Mittlerweile sind viele Studios auch darauf ausgerichtet, ihre Kundschaft zu Hause zu besuchen, was in der Regel nur unwesentlich mehr Geld kostet. Wer also wenig Zeit oder einen zu weiten Weg bis zum nächsten Nagelstudio hat, ist mit diesen Angeboten gut beraten. So bietet sich diese Möglichkeit vor allem für diejenigen an, die beruflich eingespannt sind oder kleine Kinder zu Hause haben. Es ist in der Regel leichter, diese zu Hause zu bändigen als in einem Nagelstudio.

Wer den Wunsch verspürt, seine Hand- und Nagelpflege selbst durchzuführen, kann auf ein breites Angebot an Hilfsmitteln zurückgreifen. Mit dazu gehört auf jeden Fall eine gute Handlotion - wobei die teuerste nicht unbedingt die beste sein muss. Mit zur Grundausrüstung zählen auch eine hochwertige, Nagelschere bzw. Nagelzange oder Nagelknipser. Wie bei allen Stahlwaren gilt auch hier die Faustregel: lieber ein paar Euro mehr investieren. Für die Pflege der Nagelhaut werden so genannte Manikürspatel ebenso wie ein guter Nagelhautentferner aus der Tube benötigt. Ebenfalls nicht fehlen dürfen Nagellacke und Gels, um die Nägel mit Farben, Designs und Spezialeffekten zu schmücken. Wer an dieser Stelle mit Platzproblemen im Badezimmer zu kämpfen hat, beugt am besten mit einer speziellen Unterbringungsmöglichkeit für seine Nagelpflege-Schätze vor. Bereits für wenig Geld gibt es ein komplettes mobiles Nagelstudio bzw. kleine Koffer oder Trolleys mit speziellen Aufteilungen und Unterbringungsmöglichkeiten für Nagelpflege-Utensilien. Die Zahl der erhältlichen Produkte ist Legion, und eine gute und hygienisch einwandfreie Ausrüstung zur Nagelpflege muss nicht teuer sein!

Bei der Wahl der Seife lohnt sich die Beratung durch einen Kosmetiker oder Hautarzt. Jede Haut ist unterschiedlich und will auch so gepflegt werden. Oberstes Ziel sollte es sein, den pH-Wert der Haut (pH 5,5) nicht in einen ungünstigen Bereich ansteigen zu lassen, was zum Beispiel bei der Verwendung zu alkalischer Seife (pH 8-0) rasch der Fall sein kann. Zum Thema "Nagelfeile" sollte folgendes bedacht werden: Die Schleifwirkung von Nagelfeilen wird in "Grit" angegeben, wobei ein niedriger Wert eine hohe, ein hoher Wert eine entsprechend niedrige Schleifwirkung kennzeichnet. Nagelfeilen mit 80 bis 120 Grit sind also eher zum herunterfeilen der Nägel, während Nagelfeilen mit 900 - 12.000 Grit für Polierarbeiten benutzt werden. Falls möglich sollten Glas-Nagelfeilen benutzt werden, da sich Metallfeilen beim Arbeiten erhitzen und dadurch eine Versiegelung des Nagels unterbinden können, was zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber negativen äußerlichen Einflüssen führen kann.