Das Wichtigste gleich zu Beginn: Wer Geld richtig anlegen möchte ohne selbst mit dieser Materie gut vertraut zu sein, sollte keine endgültigen Entscheidugen treffen, ohne sich vorher mit einem sachverständigen Fachmann beraten zu haben. Gut Anlagestrategien sind vor allem auf jeweils persönliche Situation zugeschnitten. Was für den einen die richtige Anlageform ist, muss für den anderen noch lange nicht passen. Daher es ist es in der Regel schwer, mehr als nur richtigsweisende Hinweise zu geben und allgemeine Tendenzen aufzuzeigen.

Das hart verdiente Geld richtig und sicher anzulegen - das ist angesichts der aktuellen Krisen einerseits zwar notwendiger denn je - anderseits aber keineswegs leichter geworden. Selten war die alte Weisheit, dass Risiko und Rendite sich gegenseitig bedingen, so offensichtlich wie heute. Aufgrund der niedrigen Zinsen bieten viele klassische Anlageprodukte derzeit kaum noch Inflationschutz, wogegen Optionen mit attraktiveren Konditionen oft schwer einschätzbare Risiken mit sich bringen. Gute Renditen oberhalb der Inflationsgrenze sind aktuell nur mit relativ hohem Risiko erreichbar. Grundsätzlich geht daher bei grossen wie kleinen Anlegern der Trend dahin, ihr Geld so breit und flexibel wie möglich zu streuen. Krisen wirken sich auf unterschiedliche Anlageformen wie Aktien, Rohstoffe oder Renditeimmobilien usw. in der Regel verschieden stark aus - ein gut diversifiziertes Portfolio kann daher Verluste besser abfangen oder gar ausgleichen. Zu den gängigsten Lösungen zählt sicher nach wie vor ein professionell zusammengestellter und proaktiv verwalteter Mix aus Aktien, Anleihen und renditestarken Immobilien.

Aktien sind ein wichtiger Teil in dieser Mischung, da sie im Erfolgsfall hohe Renditen abwerfen können. Besonders in konjunkturschwachen Zeiten gelten sie als Investionsfeld mit Potential. Viele Aktien werden gegenwärtig relativ niedrig gehandelt und weisen zum Teil einen deutlichen Spielraum nach oben auf - angelegt wird also mit Blick auf künftigen Aufschwung. Empfohlen werden in diesem Zusammenhang vor allem Aktien breit aufgestellter Unternehmen. Eine gute Kenntnis der Trends der jeweiligen Branchen ist für eine Betätigung in diesem Bereich ungänglich, daher wird vor allem für Anfänger eine professionelle Beratung hier zur Pflicht. Staatsanleihen galten über Jahre als solide Option, doch im Kontext der Krisen der letzten Jahre hat sich diese Sichtweise merklich gewandelt, so dass es auch für solide Anleihen wie etwa aus Ländern wie Deutschland oder Dänemark kaum Zinsen gibt.

Investmentfonds bündeln das Geld ihrer Anleger und lassen es u.a. mit Aktien, Anleihen, Immobilien arbeiten. **********Immobilienfonds******** investieren in Bauprojekte und verdienen durch Mieteinnahmen und Verkauf, Aktienfonds halten Papiere von Unternehmen, Rentenfonds arbeiten mit Anleihen von Staaten oder Unternehmen und erwirtschaften Zinsen. Auch kleine Sparer können so an den Geschäften des globalen Finanzmarktes teilhaben. Investmentfonds sind gesetzlich dazu verpflichtet, das Risiko ihrer Anleger durch Streuung kleinzuhalten, allerdings berechnen solide geführte Fonds natürlich hierfür entsprechende Gebühren. Alternativ zu Fonds können auch kleine Anleger über Vermittler Diretinvestitionen zu attraktiven Konditionen vornehmen, beispielsweise in der Transportlogistik. Dort schffen Anbieter wie Solvium Capital interessante Möglichkeiten für Direktinvestionen in Container, wo bei Anlagezeiträumen ab 3-4 Jahren 4% Jahreszinsen möglich sind. Anders als bei sog. Container-Fonds wird der Anleger hier selbst rechtlicher Eigentümer der Container, und profitiert oft von bereits bestehenden Mietverträgen mit Reedereien.

Sparer sollten sich die Konditionen ihrer Banken anschauen und Vergleiche anstellen. Wer aus Gewohnheit mit dem guten alten Sparbuch arbeitet, sollte sich mit dem Stichwort Tagesgeldkonto beschäftigen, wo bis zu 2,75% Zinsen winken können. Wer zudem über einen absehbaren Zeitraum auf einen Teil seines Vermögens nicht zugreifen muss, kann über Festgeldanlagen mit Laufzeiten von mehr als 3 Jahren noch bis zu 4% Prozent Zinsen herausholen - ohne dass man als Anleger Fachwissen aufbringen oder zusätzlich etwas tun müsste. Der Trend zum Gold und anderen als krisensicher geltenden Rohstoffen hat sich verlangsamt. Als Gründe dafür gelten unter anderem das mittlerweile deutlich angestiegene Einstiegsniveau und Lagerungskosten. Als Inflationsschutz gelten daher gegenwärtig andere Sachwerte als geeigneter. Immobilien zb. gelten nach wie vor als vergleichsweise starke Option, zumal Bausparer durch die niedrigen Zinsen begünstigt bleiben.

Egal welchen Mix auch man wählt - mindestens einmal jährlich sollte man die Ergebnisse überprüfen und sich über Tendenzen in der Marktentwicklung informieren. Damit die Mischung ausgewogen bleibt und weiterhin zur eigenen Situation passt, muss gegebenenfalls umgeschichtet werden. Eine professionelle Beratung ist daher wichtiger denn je.