Berufsunfähig werden durch Krankheiten oder Unfälle - das kommt häufiger vor als viele denken. Die Anzahl der Menschen, die in ihrem Leben davon  betroffen sind, hat sich seit 2005 um 50 Prozent erhöht. Statistisch betrachtet sind 43 Prozent der heutigen Berufseinsteiger irgendwann in ihrem Erwerbleben von Berufsunfähigkeit bedroht. Erkrankungen des Bewegungsapparats, psychische Probleme, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebsleiden sind die häufigsten Ursachen für ein vorzeitiges Karriereende. Die finanziellen Folgen können verheerend sein, denn die staatlich garantierte Erwerbsminderungsrente ist in den meisten Fäälen kaum geeignet, den gewohnten Lebensstandard zu abzusichern. So kommt bei vielen Menschen zur gesundheitlichen Misere der soziale Abstieg. Um dies zu verhindern empfiehlt es sich, rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Sie garantiert eine BU-Rente, die den Betroffenen finanziellen Spielraum erhält.

Vor allem junge und gesunde Arbeitnehmer vernachlässigen den Versicherungsschutz für Berufsunfähigkeit. Dabei sind es gerade sie, die sich Berufsunfähigkeitsversicherungen zu günstigen Konditionen sichern können. Da für die Versicherer mit dem Lebensalter der Versicherten das Risiko steigt, ist es für ältere Arbeitnehmer schwierig, in den Versicherungsschutz einzusteigen. Grundsätzlich gilt, je früher die Vorsorge beginnt, desto besser. Mit einer gestaffelten Police bei einem Einstiegsalter von 14 Jahren darf man bereits als 25-jähriger im Ernstfall mit einer Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro rechnen.

Angesichts sinkender staatlicher Leistungen weiten die Versicherer ihre Angebote auf immer mehr Berufsgruppen aus. Auch für Beamte lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil die staatlichen BU-Leistungen bei Dienstunfähigkeit gesenkt worden sind. Dabei scheidet heute fast ein Drittel aller deutschen Beamten aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Dienst aus. Wichtig für Beamte ist es u.a. die feinen Unterschiede zwischen Berufs- und Dienstunfähigkeit zu beachten und den Versicherungsvertrag entsprechend zu prüfen. Wird ein Beamter dienstunfähig, so ist er aus juristischer Sicht nicht gleichzeitig berufsunfähig. Die Nürnberger Versicherung zb. speziell für Beamte konzipierte Versicherungspakekte inklusive Dienstunfähigkeitsklausel. (siehe: http://www.nuernberger-berufsunfaehigkeitsversicherung-informationen.de). Bei Verträgen ohne diese Klausel kann es passieren, dass der Beamte trotz anerkannter Dienstunfähigkeit kein Geld aus seiner BU Versicherung empfängt. Grundlegende Information für deutsche Verbraucher um Thema Berusfunfähigkeitsversicherung sowie eine Checkliste zur Planung findet man unter https://www.bundderversicherten.de/Berufsunfaehigkeit