"Gaskraftwerke sind keine Lösung!", schreibt Simon Oberbeck, Präsident der Jungen CVP
Es ist noch keine zwei Jahre her, als die Junge CVP zusammen mit den anderen Jungparteien ein Verbot von Gaskraftwerken, diesen „CO2-Schleudern“ durchgesetzt hat. Der immer noch gültige Bundesbeschluss, der den Ausstoss von CO2 (Kompensation im Ausland und in der Schweiz!) festlegt und gemäss diesem das Betreiben von Gaskraftwerken nicht rentabel macht, läuft diesen Herbst aus.
Wir fordern das Parlament auf, auch in Zeiten einer Wirtschaftskrise, die ökologische Nachhaltigkeit nicht wirtschaftlichen Interessen zu opfern.
Gerade in einer Wirtschaftskrise darf nicht vergessen werden, dass eine erfolgreiche Wirtschaft nur möglich ist, wenn wir es schaffen, wirtschaftliche Entwicklung und Ökologie zu vereinen. Mit dem Namen allein ist dies nicht getan, konkrete Massnahmen müssen folgen. Die Junge CVP Schweiz setzt sich deshalb gegen den Bau klimaschädigender Gaskraftwerke, für Gebäudesanierungsmassnahmen und für mehr Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien ein. Wir wollen aber auch, dass unser Land wirtschaftlich weiter mithalten kann und die Menschen Arbeit haben. Dafür brauchen wir Energie, die bestehenden Kernkraftwerke sollen unter der Bedingung, dass 25 Prozent der Produktionskapazität in erneuerbare Energien investiert werden, ersetzt werden.