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08.09.09, 06:39
| News1

"Bildungsabkommen ist ein Meilenstein, findet Simon Oberbeck", Präsident Junge CVP Schweiz

Der Bundesrat hat vor einigen Tagen mit der Europäischen Union (EU) ein Abkommen unterzeichnet, das es der Schweiz erlaubt an den EU Bildungsprogrammen „Jugend in Aktion“ und „lebenslanges Lernen“ teilzunehmen. Die beiden Programme fördern unter anderem die Mobilität von Studierenden zu Ausbildungszwecken und helfen jungen Menschen bei der Suche und Vermittlung von Berufspraktika im Ausland.
Damit wird die Schweiz, sofern das Parlament zustimmt, endlich ein vollwertiger Partner der Bildungsprogramme der EU. Dies ist dringend nötig, denn der einzige Rohstoff der Schweiz ist Bildung. Insbesondere deshalb müssen wir immer bestrebt sein unseren Bildungsplatz weiter nach vorne zu bringen. Die beiden EU Programme können dabei wertvolle Dienste leisten. Gerade bei der Berufsbildung ist heute internationale Zusammenarbeit vielfach noch ein Fremdwort. Mit den beiden Abkommen bietet sich die Chance dies zu ändern. Junge Menschen mit einer Berufslehre müssen vermehrt die Chance erhalten, durch Praktika im Ausland zusätzliche Fähigkeiten zu erlangen. Damit gewinnen sie auch für den Werkplatz Schweiz wertvolles Know-how.

Darauf können wir nicht verzichten, denn unser Werkplatz ist einem internationalen Wettbewerb ausgesetzt indem er nur bestehen kann, wenn sich die hohen Schweizer Löhne durch bessere Leistungen dank einer besseren Ausbildung auch rechtfertigen. Auch die (J)CVP leistet hier ganz direkt ihren Beitrag. Durch die Politische Akademie Zentrum (PAZ) ermöglichen wir, dass junge Menschen das politische Handwerk professionell erlernen. Damit sorgen wir dafür, dass auch das politische Personal der Schweiz vermehrt international mithalten kann.
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