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27.01.10, 07:28
| News1
lena schneller

Mit modernen Kommunikationsproblemen kämpft Lena Schneller, Präsidentin der Jungen FDP

Seit einigen Wochen erhalte ich ungewollt und ungefragt über einen Verteiler der Jungen Grünen Stadt Zürich sämtliche Informationen zu ihren aktuellsten Wahlkampfaktivitäten. Bisher habe ich diesen E-Mails kaum Beachtung geschenkt. Bis heute. Denn heute war die E-Mail an mich persönlich gerichtet.
„Sali Lena
Am 12. Februar wird an der GV der Jungen Grünen Zürich unser Vorstand erneuert. Wir suchen noch motivierte Mitglieder für unseren Vorstand und dachten da an Dich!
Falls Du daran Interesse hast melde Dich doch bitte bis nächsten Freitag, 29. Januar. Bei Fragen kannst du Dich jederzeit ans Seki oder an eines der Vorstandsmitglieder wenden.
 
Liebe Grüsse XXX“

Eine ehrenvolle Anfrage für eine freisinnige Politikerin, bedeutet dies doch, dass die jungen Grünen die Umwelt- und Klimapolitik der FDP übernehmen wollen. Damit ist auch gleich eine These des Philosophen Peter Sloterdijk, der am Dienstag in Zürich ein Referat hielt, bestätigt worden. Seine These besagt, dass die Umweltpolitik so wichtig ist, dass die Politik in Zukunft objektiv grün sein muss und alle Parteien in dem Sinne grün sind. „Die tiefgrünen Grünen dürfen und sollen in gewisser Weise ihr eigenes Überflüssigwerden wollen, weil ihre Sache zu wichtig ist, um nur im kleinen Rahmen einer Aspektpartei verwaltet zu werden.“ Liebe Junge Grüne Zürich, so sehr mich eure Anfrage ehrt, muss ich euch absagen. Ich kann euch aber versprechen, dass ich ganz im Sinne von Peter Sloterdijk auch weiterhin umweltpolitisch aktiv sein werde - als Freisinnige.
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