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PROMI-LOUNGE
01.02.10, 14:41
| News1
Mike Müller und Viktor Giacobbo bläst eine kalte Bise ins Gesicht. (Bild SF)

"Giacobbo/Müller" steht heftig in der Kritik

Das Aus für Roman Kilchsperger und sein Glückspiel "Deal Or No Deal" ist beschlossene Sache. Wann muss das SF "Giacobbo/Müller" vom Bildschirm entfernen? Die Satiresendung wird derzeit hart kritisiert.
Der Zürcher "Tagesanzeiger" kann zuweilen die Produktionen aus dem Hause SF pointiert und mit scharfer Feder kritisieren. So wie gegenwärtig die Satiresendung von Viktor Giacobbo und Mike Müller. "Der Schlagabtausch zwischen Müller und Giacobbo ist so spontan wie der SBB-Fahrplan. Am besten ist die Sendung immer dann, wenn vorproduzierte Einspielungen zum Zug kommen, Kunstfiguren wie der Journalist Burri oder Imitationen von bekannten Persönlichkeiten. Und wenn zum Beispiel Christoph Mörgeli oder Frank A. Meyer aufs Korn genommen werden, steht die Parodie sogar im Dienste der Satire."

Die negative Reaktion der Journaille wird vom Publikum gestützt. Bei der Online-Umfrage finden die anfangs überwiegend gelobte Sendung nur noch 40 Prozent der Zuschauer "gut". 30 Prozent meinen: "Geht so." Und weitere 30 Prozent finden kein gutes Haar an "Giacobbo/Müller" und stimmten für "gar nicht".

Vor allem Viktor Giacobbo wirkt momentan so handzahm, als seien ihm die giftigen Zähne von früher gezogen worden. Ein Zuschauer rät dem Komikerduo und SF eine kreative Pause einzulegen. Gleich ganz vom TV entfernen wie "Deal Or No Deal" muss man "Giacobbo/Müller" nicht. Dafür gibts in der Deutschschweiz wohl zuwenig satirisch-lustige Alternativen.

dw, News1
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